Die Generalversammlung der VWSV, die am Mittwoch, den 6. Mai 2020 um 10.00 Uhr stattfinden sollte, wird auf dem Zirkularbeschluss durchgeführt.

Die Mitglieder erhalten per E-Mail die an diesem Tag üblicherweise verbreiteten Informationen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

GV 2019 des Verbands der Walliser Stromverteiler

Vétroz – Die Generalversammlung des Verbands der Walliser Stromverteiler fand am 23. Mai 2019 unter dem Vorsitz von Präsident Samuel Claret in Vétroz statt. Das Jahr 2018 war geprägt von der Umsetzung der Energiestrategie 2050 und den daraus resultierenden Verordnungen. Diese Veränderung des rechtlichen Rahmens in Verbindung mit dem technologischen Fortschritt erlaubt es dem Endverbraucher, teilweise die Stromnetzinfrastruktur zu umgehen. Diese neue Form der Liberalisierung des Marktes ist mit der Einführung des Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch bereits Realität. Unter diesen sich schnell verändernden Bedingungen agieren die Verteiler in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Umfeld.

2018: Vorbereitungen für die rechtlichen und technologischen Veränderungen

Das Jahr 2018 war geprägt von der Umsetzung der Energiestrategie 2050 und den daraus resultierenden Verordnungen. Die Zukunft der Branche zeichnet sich allmählich ab. Der Begriff der Stabilität, Garant für Nachhaltigkeit und Sicherheit, wird allmählich durch ständigen Wandel, Unsicherheit, Komplexität und Schnelllebigkeit abgelöst. Unter diesen Bedingungen hat der VWSV stets daran erinnert, dass die Verantwortung für ein sicheres, leistungsstarkes und effizientes Netz immer noch von den Verteilnetzbetreibern getragen wird, während diese neuen Formen des Verbrauchs – und der Erzeugung, ja sogar der Speicherung von Strom – auch Herausforderungen hinsichtlich der Vorhersage von Verbrauch und Produktion darstellen, welche sich auf die Stabilität der Netze auswirken können.

Der Prozess der Marktliberalisierung hat innerhalb der Europäischen Union vor mehr als 20 Jahren begonnen und seine Bilanz ist durchwachsen. Einerseits ist die Liberalisierung ein Innovationsfaktor, andererseits sind die Stromkosten für die europäischen Verbraucher paradoxerweise gestiegen. In der Schweiz steht das Thema Liberalisierung seit 15 Jahren im Mittelpunkt der politischen Agenda. Die Umsetzung erfolgte mittels einer teilweisen Marktöffnung mit Fokus auf das grösste Potenzial, das heisst auf die Grossverbraucher. 2018 hat das BFE sein Projekt zur Öffnung des Strommarktes in die Vernehmlassung gegeben. Der VWSV äusserte jedoch starke Vorbehalte gegenüber dem Projekt und lehnte die vorgeschlagene Öffnung des Strommarktes ab. Das Projekt gefährdet in der Tat sowohl die Versorgungssicherheit als auch Investitionen in das Netz oder in erneuerbare Energien. Vor allem bleibt es eine Mischform zwischen einer echten, vollständigen Marktöffnung und einem regulierten Modell. Angesichts der für die praktische Umsetzung erforderlichen Investitionen rechnet der VWSV kurzfristig mit einem Anstieg der Preise und zweifelt am tatsächlichen Mehrwert für die Endverbraucher.

Der gesellschaftliche Wandel, die Energiewende, die neuen Technologien und die Digitalisierung drängen jedoch auf eine andere Liberalisierung, die sich nicht nur auf die Energievermarktung beschränkt, sondern auch die Nutzung des Verteilnetzes einschliesst. Diese Entwicklungen könnten es den Endverbrauchern ermöglichen, teilweise die Stromnetzinfrastruktur zu umgehen und so zu einem Wettbewerb mit dem Monopol der Verteiler führen. Letztere sind bereits durch die Einführung des Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch (ZEV) mit dieser Entwicklung konfrontiert. Die Verteiler agieren in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Umfeld. Der VWSV wird sicherstellen, dass der Grundsatz der Kostenverursachung und die Gleichbehandlung respektiert werden, um jegliche Diskriminierung unserer Kunden zu vermeiden.

Überlegungen und Handlungen des VWSV

Intern konzentrierte sich der VWSV auf die Erwartungen und Bedürfnisse seiner Mitglieder im Hinblick auf die anstehenden Herausforderungen der Branche. Diese Analyse führte zur Reorganisation des Vorstandes und der Revision der Statuten, aber auch zur Erstellung einer Charta, welche die Werte der Nähe, Offenheit und Verantwortung innerhalb des Verbandes fördert.

Gleichzeitig hat der VWSV im Interesse seiner Mitglieder die Grundlagen für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den staatlichen Stellen geschaffen. Nach regelmässigem Austausch mit der Dienststelle für Energie und Wasserkraft hat der VWSV sich bereit erklärt, eine Reorganisation der kantonalen energiewirtschaftlichen Strukturen zu analysieren und damit den Wünschen des Grossen Rates zu entsprechen. Des Weiteren ist der VWSV bereit, den Leistungsvertrag auszuhandeln, der mit der Zuteilung von Netzgebieten einhergeht. Der VWSV wird ausserdem in Zusammenarbeit mit der Dienststelle für Unterrichtswesen die Sensibilisierungskampagne für nachhaltige Entwicklung und Energie in der Primar- und Sekundarschule unterstützen.

Walliser Elektrizitätsstatistik

Laut den von der Dienststelle für Energie und Wasserkraft erstellten Statistiken betrug der Stromverbrauch des Kantons im vergangenen Jahr 3’179 GWh. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Walliser Verbrauch sowohl im Wallis (−0,92 %) als auch in der gesamten Schweiz (−1,4 %) leicht gesunken.

Die Bruttoproduktion des Kantons stieg um +13.15% auf 11’660 GWh. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf das gute Ergebnis der Wasserkraftproduktion (+14,5%) zurückzuführen. Die Produktion von erneuerbaren Energien (Biogas-, Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen) erreicht 111 GWh, eine Wachstumsrate von 7,8% bei einem starken Anstieg der Photovoltaik (+13,5%).

GV 2018 des Verbands der Walliser Stromverteiler

Le Châble – Die Generalversammlung des Verbands der Walliser Stromverteiler fand am 26. April 2018 unter dem Vorsitz von Jean-Albert Ferrez in Le Châble statt. Nachdem 2012 der Atomausstieg angekündigt wurde, herrschte sechs Jahre Unentschlossenheit. Das letzte Jahr war nun geprägt von der Volksabstimmung zur Energiestrategie 2050 und der Fertigstellung der Vollzugsverordnungen. Alle rechtlichen Grundlagen sind am 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Die Strombranche kennt damit ihre Rahmenbedingungen für die nächsten Jahre und kann die Konkretisierung von Projekten angehen.

Umsetzung der Energiestrategie 2050

Nachdem das Schweizer Volk den legislativen Teil der Energiestrategie 2050 gutgeheissen hat, hat sich der VWSV aktiv an der Vernehmlassung zum Verordnungspaket beteiligt. Auch wenn das Prinzip der Eigenverbrauchsgemeinschaft nicht mehr bekämpft wurde, musste doch auf die Umsetzungsdetails geachtet werden. In diesem Sinne ist das vom Bundesrat vorgeschlagene Endergebnis akzeptabel.

Die strategischen Überlegungen werden aber nun an anderen Fronten weitergeführt. Der Produktionssektor sieht sich weiterhin mit historisch tiefen Preisen und dem Konkurrenzdruck der verschiedenen Energiequellen konfrontiert. Die Branche der Stromverteiler entgeht diesen Überlegungen nicht: Einerseits sind viele ihrer Akteure auch in der Produktion tätig und andererseits revidieren die Eidgenössischen Räte gleichzeitig die Strategie Stromnetze.

Die vollständige Liberalisierung des Strommarkts erregt auch weiterhin die Gemüter. Befürworter und Gegner sind weit davon entfernt, einen Kompromiss zu finden, ohne von der Volksabstimmung zu sprechen, die mit Sicherheit zustande kommen wird. Bis dahin bereitet sich die Branche weiter auf den Kampf vor und wird bereit sein, einem liberalisierten Markt gegenüberzutreten, gleichgültig wie die Regeln aussehen werden. In der Zwischenzeit haben sich die Eidgenössischen Räte mit spezifischeren Fragen wie der Liberalisierung des Stromzählermarkts befasst.

Überlegungen und Handlungen des VWSV

2017 hat eine doppelte Neuerung in der Energiebranche stattgefunden: Staatsrat Roberto Schmidt trat als Departementsvorsteher und Joël Fournier als Leiter der Dienststelle für Energie und Wasserkraft sein neues Amt an. Im Anschluss an die unter der Leitung ihrer Vorgänger geführten Überlegungen, passt sich die Branche weiter an den aktuellen Wandel an. So haben die zwei grössten Verteiler des Kantons, énergies sion région (esr) und Sierre-Energie ihre politische Vision einer Fusion der beiden Gesellschaften bestätigt. Im Kanton entstehen auch andere Zusammenschlüsse oder Kooperationsplattformen. Dieser Ansatz zielt insbesondere darauf ab, den gemischten Charakter der Walliser Verteiler zu erhalten. Das heisst, dass sie neben dem Strom auch das Fernsehnetz, Erdgas, Trinkwasser, Fernwärme und Ladestationen für Elektrofahrzeuge verteilen sowie Beratung zu unter anderem Energieeffizienz, Elektroinstallationen oder Haustechnik bieten. So sind sie eng mit dem Endkunden verbunden, was einen unbestreitbaren Vorteil im Hinblick auf die Marktöffnung bedeutet.

Wechsel im Präsidium und neue Mitglieder

Jean-Albert Ferrez, ehemaliger Generaldirektor von énergies sion région (esr), hat die Geschicke des VWSV seit 2015 geleitet. Dieser Zeitraum war im Wesentlichen geprägt von den abschliessenden Diskussionen und der Umsetzung der Energiestrategie 2050 und markierte einen Wendepunkt für die gesamte Energiebranche und insbesondere für die Energieverteiler, die bestimmte physikalische Gesetzmässigkeiten verteidigen und gleichzeitig die Kundenorientierung ihrer Aktivitäten aufwerten mussten.

Die Generalversammlung hat Samuel Claret als Nachfolger gewählt. Samuel Claret wohnt in Troistorrent und leitet seit 2014 das Amt für Elektrizität, Energie und nachhaltige Entwicklung der Stadt Monthey. Davor hatte er verschiedene Funktionen in Zusammenhang mit Energie in KMUs und in Industriebetrieben der Region inne. Er ist Ingenieur HES in Energiesystemen und schloss kürzlich einen Executive MBA in Management und Business Administration ab.

Als Ersatz für Jean-Albert Ferrez hat die Generalversammlung François Fellay, Generaldirektor der esr, in den Vorstand gewählt.

GV des Verbands der Walliser Stromverteiler

Visp – Die Generalversammlung des Verbands der Walliser Stromverteiler fand am 8. Juni 2017 unter dem Vorsitz von Jean-Albert Ferrez in Visp statt. Das vergangene Jahr war recht unruhig für die Branche. Die vom Volk angenommene Energiestrategie 2050 bringt mit der dezentralen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern und der Stärkung von Eigenverbrauchsgemeinschaften beträchtliche Umstellungen für die Stromverteiler mit sich. Der VWSV macht sich Gedanken zu den Auswirkungen der politischen und strukturellen Veränderungen auf seine Tätigkeit und beteiligt sich an einer Arbeitsgruppe zur mittel- und langfristigen Erhaltung der Wertschöpfung im Wallis.

2016/17 – ein bewegtes Jahr für die Schweizer Energiebranche

Zusammen mit seinen Partnern (VSE, DSV, Multidis usw.) hat der VWSV die jüngsten Debatten in den Bundeskammern über die Revision des Energiegesetzes aufmerksam verfolgt. Fünf Jahre nach dem Entscheid über den Atomausstieg hat die Regierung die Energiestrategie 2050 zur Volksabstimmung vorgelegt. Nun, da das Volk die Richtung vorgegeben hat, kann sich die Branche auf die Umsetzung konzentrieren.

Der VWSV hat sich an der Vernehmlassung zum Verordnungspaket aktiv beteiligt. Im Kern dreht sich dieser zweite Reformteil hauptsächlich um die dezentrale Energieerzeugung und die Eigenverbrauchsgemeinschaften. Auch wenn die Netzbetreiber immer noch über ein sicheres, leistungsstarkes und effizientes Netz verfügen dürften, ziehen die vorgeschlagenen Änderungen doch einerseits einen Bindungsverlust zwischen den Verteilern und den Endkunden und andererseits eine Destabilisierung der Netze aufgrund der bevorzugten dezentralen Erzeugung nach sich.

Wenngleich der Schwerpunkt bei der Förderung der Grosswasserkraft liegt, so gibt es doch viele Punkte mit Folgen für die Verteilung, wie zum Beispiel das von der UREK vorgeschlagene Modell, nach dem die an gebundene Verbraucher gelieferte Elektrizität nur aus Schweizer Kraftwerken stammen darf, die erneuerbare Energien produzieren.

Insgesamt erlebt die Schweizer Elektrizitätsbranche tiefgreifende Veränderungen. Auch die Stromverteilung entgeht dem nicht, da das Bundesparlament gleichzeitig die Netzstrategie revidiert.
Während die Energiestrategie 2050 noch dezentrale Mikronetze befürwortete, scheint diese neue Revision die Verteiler allmählich auf eine völlige Liberalisierung der Branche vorzubereiten, etwa mit dem Thema Zählermarktliberalisierung. Die weniger im Zentrum der Aufmerksamkeit stehende Verteilerbranche kommt in Bewegung, neue Akteure könnten auftauchen und die traditionellen be- oder verdrängen.

 

Überlegungen und Handlungen des VWSV

Unterdessen haben die Walliser Verteiler darüber nachgedacht, wie sich die politischen und strukturellen Veränderungen auf ihre Tätigkeit auswirken. Auf Initiative von Staatsrat Jean-Michel Cina wurde eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern des VWSV, der FMV und der Dienststelle für Energie und Wasserkraft ins Leben gerufen. Kernthema der Diskussion ist die mittel- und langfristige Erhaltung der Wertschöpfung im Wallis. Die Lösung wird nicht einfach sein, denn sowohl die Erzeugung als auch die Verteilung und der Vertrieb bringen unterschiedliche Herausforderungen mit sich. Zudem sind viele Verteiler Mehrfachanbieter, sie liefern also nicht nur Elektrizität, sondern auch Kabelfernsehen, Gas, Trinkwasser usw. Sie sind eng mit den Endkunden verbunden, was einen unbestreitbaren Vorteil darstellt. Die Arbeitsgruppe hat sich nicht auf die Branchenstrukturen, sondern auf Themen mit Synergiepotenzial konzentriert, die vertieft werden können. Der Bericht über die erste Phase wird in Kürze erwartet. Die Diskussion über das weitere Vorgehen wird mit dem neuen, für die Energie zuständigen Staatsrat Roberto Schmidt fortgesetzt.

Schliesslich hat sich der VWSV im vergangenen Jahr in zahlreichen kantonalen und eidgenössischen Vernehmlassungen für die Interessen der Stromverteilerbranche eingesetzt – Telekommunikationsgesetz, Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV), zweite Phase der Energiestrategie – und seine interne Arbeitsgruppe zu den Aufladestationen für Elektrofahrzeuge wieder aktiviert.

 

Walliser Elektrizitätsstatistik 2016

Laut den von der Dienststelle für Energie und Wasserkraft erstellten Statistiken betrug der Stromverbrauch des Kantons im vergangenen Jahr 3‘194 GWh. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Verbrauch im Wallis leicht (-0.7%) gesunken, während er in der gesamten Schweiz unverändert blieb.

Die Bruttoproduktion des Kantons ging um 8.48 % auf 10‘530 GWh zurück. Dies ist hauptsächlich auf den Rückgang der Wasserkraftproduktion zurückzuführen. Aus anderen erneuerbaren Energieträgern (Biomasse, Solar- und Windkraft) wurden 90.3 GWh erzeugt, was einer Zunahme von 9.32 % bei jeder dieser Energien entspricht. Zur Erinnerung: In den letzten Jahren war die Wachstumsrate dieser neuen Energien zweistellig.

Datum : Donnerstag, 8. Juni 2017, 09.30 Uhr

Ort : Visp, Kongesszentrum La Poste

Programm :

09.30 Uhr    Empfang, Kaffee und Gipfeli

                  La Poste, Visp

10.00 Uhr    Generalversammlung

                  La Poste, Visp

  1. Protokoll der Generalversammlung vom 19. Mai 2016 in Sitten
  2. Bericht des Präsidenten
  3. Jahresrechnung 2016 und Revisorenbericht
  4. Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstands
  5. Budget 2017
  6. Ersatzwahlen
  7. Eintritte, Austritte
  8. Höhere Fachprüfung Netzelektrikermeister
    1. Verschiedenes

10.45 Uhr    Konferenz

 

11.30 Uhr    Aperitif bei Gemeinde Visp angeboten

12.30 Uhr    Mittagessen im Restaurant La Poste, Visp

Pressemitteilung

28. Mai 2015

GV 2015 des Verbandes der Walliser Stromverteiler

Dorénaz – Die Generalversammlung der Vereinigung der Walliser Stromverteiler fand am 28.05.2015 in Dorénaz statt. Vize-Präsident Dr. Hans-Peter Burgener, Direktor EnBAG, durfte zahlreiche Verbandsmitglieder begrüssen. Die Branche bewegt sich aufgrund der Marktöffnung sowie der gesetzlichen Änderungen nach wie vor in einem herausfordernden Umfeld. Der Verband unterstützt seine Mitglieder in dieser Situation und fördert den Gedankenaustausch. Im Anschluss an die GV folgten im Zusammenhang mit dem 10-jährigen Jubiläum der RhônEole zwei interessante Referate zum Thema Windenergie. Abschliessend richtete Gemeindepräsident Daniel Fournier den Gruss der Gemeinde an die Verbandsmitglieder.

Marktumfeld

Das Marktumfeld, in welchem sich die Schweizer und auch die Walliser Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) befinden, bleibt sehr bewegt. Die 2009 politisch gewünschte Marktöffnung für die Grosskunden macht sich mehr und mehr bemerkbar. Die tiefen Energiepreise auf den internationalen und europäischen Energiemärkten beschleunigen diese Entwicklung. Die Konkurrenz durch Mitbewerber sowie die Wechselbereitschaft der Kunden nimmt stetig zu.

Der Markt wird zurzeit mit einer für die Branche nie dagewesenen Geschwindigkeit neu gestaltet. Smart Grid, Smart Metering, dezentrale Einspeisung, Prosumer, Netting, Einmalvergütung, Energieeffizienz, E-Mobility etc. sind die Schlagworte der Stunde. Für die EVU ergeben sich dadurch neue Herausforderungen aber auch neue Chancen. Die rechtzeitige Erkennung dieser Chancen sowie der bereits heute gute Kontakt zu den Endkunden werden den Walliser EVU auch in Zukunft Erfolg bescheren.

Tätigkeit der AVDEL

Die Veränderungen sind stark vom politischen Willen getrieben. Dies zeigt sich nicht zuletzt in der Anzahl der quasi parallel laufenden kantonalen und eidgenössischen Vernehmlassungen. Die AVDEL hat im vergangenen Vereinsjahr gleich zu fünf Vernehmlassungen ausführliche Stellungnahmen verfasst:

  • Kantonales Stromversorgungsgesetz
  • Kantonales Baugesetz und Bauverordnung
  • Zweite Etappe der Strommarktöffnung
  • Eidgenössische Strategie Stromnetze
  • Kantonale Wasserkraftstrategie

In den gemeinsam erarbeiteten Stellungnahmen widerspiegelt sich einerseits die Veränderungsbereitschaft der Walliser EVU und andererseits der Wunsch, dass die Anliegen der Energieverteiler berücksichtigt werden. So sind es doch die topografischen Verhältnisse eines Gebirgskantons sowie die Verbundenheit der EVU mit ihren Kunden durch vielfältige Geschäftsbeziehungen, die bei den gewünschten Systemoptimierungen berücksichtigt werden sollten. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass aufgrund gesetzlicher Interventionen zwischen den verschiedenen kantonalen Playern eine gesunde Symbiose erzielt wird.

Wechsel im Präsidium und Neumitglieder

Raymond Vaudroz, Direktor SI Bagnes, hat die AVDEL seit 6 Jahren mit viel Geschick geleitet. Mit der Überarbeitung der Statuten, dem neuen Internetauftritt, dem Programm für den Sprachaustausch und durch sein Engagement hat er in den letzten Jahren massgeblich zur Sichtbarkeit und zum Einfluss des Verbands auf kantonaler Ebene beigetragen. Aus gesundheitlichen Gründen hat er seine Demission auf die GV 2015 eingereicht. Herr Vaudroz wird dem Verband als Mitglied erhalten bleiben.

An seine Stelle wurde Dr. Jean-Albert Ferrez zum neuen Verbandspräsidenten gewählt. Herr Ferrez ist wohnhaft in Verbier und seit drei Jahren Direktor der énergies sion région (ESR) und Mitglied im strategischen Ausschuss der AVDEL. Als ehemaliger Grossratspräsident ist er politisch bestens verankert.

Im Rahmen der statutarischen Wahlen bestätigte die Versammlung alle Kommissionsmitglieder und wählte die beiden Neumitglieder Alain Bregy, Energiedienste Visp-Westlich Raron AG (EVWR), und Dominik Kummer, Elektrizitätswerk Obergoms (EWO).

Walliser Elektrizitätsstatistik 2014

Gemäss der von der Dienststelle für Energie und Wasserkraft erstellten Statistik erreichte der Walliser Stromkonsum im vergangenen Jahr 3‘185 GWh.

Damit reduziert sich der Konsum im Vergleich zum Vorjahr um 2.4% (78 GWh). Der wärmere Winter sowie der zunehmende Eigenverbrauch ab dezentralen Produktionsanlagen dürften dafür verantwortlich sein. Auffallend ist die starke Zunahme im Bereich der Photovoltaikanlagen, die sich mit einer Jahresproduktion von 40.6 GWh fast verdoppelte.

GV 2016 des Verbandes der Walliser Stromverteiler

Sitten Die Generalversammlung des Verbandes der Walliser Stromverteiler fand am 19. Mai 2016 in Sitten statt. Die zahlreichen anwesenden Mitglieder wurden von Präsident Jean-Albert Ferrez, dem Direktor von esr, begrüsst. Verschiedene legislatorische, wirtschaftliche und technische Unsicherheiten beunruhigen die Branche. Das traditionelle Verteilschema wird in Frage gestellt. Der VWSV bereitet sich aktiv darauf vor, sich dieser Revolution zu stellen. Nach der Generalversammlung besuchten die Mitglieder die EPFL Valais Wallis.

Strukturelle Entwicklung der Branche

Die Elektrizitätsversorgungsunternehmen erleben ein für alle Bereiche des Sektors schwieriges und ungewisses Umfeld. Der sehr dichte legislative Rahmen bürdet den Stromverteilern zahlreiche Einschränkungen auf, während das Datum der definitiven Marktöffnung anscheinend weiter verschoben wird und das Parlament die Energiestrategie 2050 noch nicht abgeschlossen hat. Der Energiepreis fällt weiter und zieht die Produktion, aber auch die Verteilung, in Mitleidenschaft. Zwischen den verschiedenen Akteuren verstärkt sich der Kampf um die freien Abnehmer. Die Entwicklung neuer Technologien stellt das traditionelle Verteilschema und das Verhältnis mit den Kunden in Frage, die immer öfter zu Partnern werden.

In diesem Zusammenhang hat der Verband der Walliser Stromverteiler (VWSV) vier Arbeitsgruppen gebildet. Sie wurden beauftragt, die aktuellen Lösungen zu analysieren, die Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen für die verschiedenen Stromverteilungsaspekte zu skizzieren, und zwar für das Smart Metering, die elektronische Datenverwaltung mit umfassenden Lösungen, die Energieverwaltung und die Entwicklung von Geschäftslösungen für Endkunden.

Die ersten Analysen ergeben, dass trotz der Vielfalt der Stromverteiler – ob in Bezug auf die Grösse, die Art der Tätigkeit oder die Rechtsform des Unternehmens – ein Wille besteht, zusammenzuarbeiten, um den lokalen Kunden die besten Leistungen zu bieten. Lokal fest verwurzelte Unternehmen bieten erstklassige kundennahe Leistungen für ihre Kunden-Partner.

 

Tätigkeiten des VWSV

Im vergangenen Jahr hat der VWSV die Interessen des Stromverteilsektors bei zahlreichen kantonalen und eidgenössischen Vernehmlassungen mit Stellungnahmen vertreten. Dazu gehörten:

  • Vorentwurf für das kantonale Gesetz zur Förderung der Bergbahnen im Kanton Wallis
  • Kantonales Baugesetz und Bauverordnung
  • Strategie Wasserkraft des Kantons Wallis
  • Strategie Stromnetze des Bundesrates
    • Anpassung des Berechnungsmodells für den kalkulatorischen Zinssatz gemäss Art. 13 Abs. 3 Bst. b der Strom VV (WACC)

Bei jeder dieser Stellungnahmen erwähnte der VWSV die komplexe Rolle der VNB, die nicht nur die Stromverteilung umfasst, sondern auch die Vermarktung und die Beratung der Endkunden. Er stellte sich gegen jede administrative und finanzielle Mehrbelastung seiner Mitglieder. Es ist beispielsweise nicht notwendig, dass jede legislative Änderung zu zusätzlichen Regelungen oder zu zusätzlichen zu liefernden Statistiken führt. Der VWSV erinnerte daran, dass die Stromverteilung eine Tätigkeit ist, die nur langfristig und mit einer klaren Zukunftsvision geplant und ausgeübt werden kann, und dass es die Aufgabe der Stromverteiler ist, die sichere Stromversorgung der Haushalte und Unternehmen zu gewährleisten. Er hat zudem die Kantons- und Bundesbehörden vor der Auswirkung bestimmter neuer Regelungen auf das Portemonnaie der Haushalte und Unternehmen gewarnt.

Würdigung des abtretenden Präsidenten und neue Mitglieder

Die Versammlung begann mit der Würdigung von Raymond Vaudroz, dem abgetretenen Präsidenten des VWSV, der uns auf Ende 2015 verliess. Er setzte sich während seines Mandats sowohl für die Förderung des Stromverteilungssektors als auch des Verbands ein. Im Bewusstsein der Vielfalt der VWSV-Mitglieder wünschte er sich, dass sich die Walliser Stromverteiler auf die strukturellen Entwicklungen der Energiebranche im Wallis vorbereiten können.

Im Rahmen der Ersatzwahl für den Vorstand wählte die Generalversammlung Patrick Bertschy, Direktor des Geschäftsbereichs Stromnetze von Romande Energie SA, als Ersatz für Philippe Verburgh und Joël di Natale, Direktor der Services Industriels von Bagnes, als Ersatz für Raymond Vaudroz.

Pressemitteilung

19. Mai 2016

GV 2016 des Verbandes der Walliser Stromverteiler

Sitten Die Generalversammlung des Verbandes der Walliser Stromverteiler fand am 19. Mai 2016 in Sitten statt. Die zahlreichen anwesenden Mitglieder wurden von Präsident Jean-Albert Ferrez, dem Direktor von esr, begrüsst. Verschiedene legislatorische, wirtschaftliche und technische Unsicherheiten beunruhigen die Branche. Das traditionelle Verteilschema wird in Frage gestellt. Der VWSV bereitet sich aktiv darauf vor, sich dieser Revolution zu stellen. Nach der Generalversammlung besuchten die Mitglieder die EPFL Valais Wallis.

Strukturelle Entwicklung der Branche

Die Elektrizitätsversorgungsunternehmen erleben ein für alle Bereiche des Sektors schwieriges und ungewisses Umfeld. Der sehr dichte legislative Rahmen bürdet den Stromverteilern zahlreiche Einschränkungen auf, während das Datum der definitiven Marktöffnung anscheinend weiter verschoben wird und das Parlament die Energiestrategie 2050 noch nicht abgeschlossen hat. Der Energiepreis fällt weiter und zieht die Produktion, aber auch die Verteilung, in Mitleidenschaft. Zwischen den verschiedenen Akteuren verstärkt sich der Kampf um die freien Abnehmer. Die Entwicklung neuer Technologien stellt das traditionelle Verteilschema und das Verhältnis mit den Kunden in Frage, die immer öfter zu Partnern werden.

In diesem Zusammenhang hat der Verband der Walliser Stromverteiler (VWSV) vier Arbeitsgruppen gebildet. Sie wurden beauftragt, die aktuellen Lösungen zu analysieren, die Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen für die verschiedenen Stromverteilungsaspekte zu skizzieren, und zwar für das Smart Metering, die elektronische Datenverwaltung mit umfassenden Lösungen, die Energieverwaltung und die Entwicklung von Geschäftslösungen für Endkunden.

Die ersten Analysen ergeben, dass trotz der Vielfalt der Stromverteiler – ob in Bezug auf die Grösse, die Art der Tätigkeit oder die Rechtsform des Unternehmens – ein Wille besteht, zusammenzuarbeiten, um den lokalen Kunden die besten Leistungen zu bieten. Lokal fest verwurzelte Unternehmen bieten erstklassige kundennahe Leistungen für ihre Kunden-Partner.

Tätigkeiten des VWSV

Im vergangenen Jahr hat der VWSV die Interessen des Stromverteilsektors bei zahlreichen kantonalen und eidgenössischen Vernehmlassungen mit Stellungnahmen vertreten. Dazu gehörten:

  • Vorentwurf für das kantonale Gesetz zur Förderung der Bergbahnen im Kanton Wallis
  • Kantonales Baugesetz und Bauverordnung
  • Strategie Wasserkraft des Kantons Wallis
  • Strategie Stromnetze des Bundesrates
    • Anpassung des Berechnungsmodells für den kalkulatorischen Zinssatz gemäss Art. 13 Abs. 3 Bst. b der Strom VV (WACC)

Bei jeder dieser Stellungnahmen erwähnte der VWSV die komplexe Rolle der VNB, die nicht nur die Stromverteilung umfasst, sondern auch die Vermarktung und die Beratung der Endkunden. Er stellte sich gegen jede administrative und finanzielle Mehrbelastung seiner Mitglieder. Es ist beispielsweise nicht notwendig, dass jede legislative Änderung zu zusätzlichen Regelungen oder zu zusätzlichen zu liefernden Statistiken führt. Der VWSV erinnerte daran, dass die Stromverteilung eine Tätigkeit ist, die nur langfristig und mit einer klaren Zukunftsvision geplant und ausgeübt werden kann, und dass es die Aufgabe der Stromverteiler ist, die sichere Stromversorgung der Haushalte und Unternehmen zu gewährleisten. Er hat zudem die Kantons- und Bundesbehörden vor der Auswirkung bestimmter neuer Regelungen auf das Portemonnaie der Haushalte und Unternehmen gewarnt.

Würdigung des abtretenden Präsidenten und neue Mitglieder

Die Versammlung begann mit der Würdigung von Raymond Vaudroz, dem abgetretenen Präsidenten des VWSV, der uns auf Ende 2015 verliess. Er setzte sich während seines Mandats sowohl für die Förderung des Stromverteilungssektors als auch des Verbands ein. Im Bewusstsein der Vielfalt der VWSV-Mitglieder wünschte er sich, dass sich die Walliser Stromverteiler auf die strukturellen Entwicklungen der Energiebranche im Wallis vorbereiten können.

Im Rahmen der Ersatzwahl für den Vorstand wählte die Generalversammlung Patrick Bertschy, Direktor des Geschäftsbereichs Stromnetze von Romande Energie SA, als Ersatz für Philippe Verburgh und Joël di Natale, Direktor der Services Industriels von Bagnes, als Ersatz für Raymond Vaudroz.

Walliser Elektrizitässtatistik 2015

Gemäss der von der kantonalen Dienststelle für Energie und Wasserkraft erstellten Statistik erreichte der Walliser Stromkonsum im vergangenen Jahr 3‘209 GWh. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Verbrauch wieder um 1.1 % (CH 1.4%). Die Elektrizitätsproduktion der neuen erneuerbaren Energiequellen (Biomasse, Windenergie, Photovoltaik) ist um 30 % gewachsen und erreicht nun 81.8 GWh. Die Zunahme (45.3 %) kommt grösstenteils aus der Photovoltaïk (59 GWh).

Die Berufsbildung sowie auch die Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Sprachgebieten des Kantons zählen zu den erklärten Zielen des Verbandes.

Aus diesem Grund hat das Komitee des VWSV ein Austauschprojekt für Lernende ins Leben gerufen, die ihre Ausbildung im Strombereich oder auf einem anderen Gebiet (Handel, Informatik, Logistik usw.) abgeschlossen haben. Sie erhalten die Möglichkeit, ein Praktikum in einem Stromunternehmen des anderen Sprachgebietes zu absolvieren und so ihren Lebenslauf aufzuwerten.

Das Sekretariat des VWSV ist für die Verwaltung dieses Austauschprogramms zuständig.

Sie werden mehr Informationen in unserem Flyer finden.

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Pressemitteilung

20. Mai 2014

GV 2014 des Verbandes der Walliser Stromverteiler

Gemeinsam in die Zukunft

Ernen – Die Branche durchlebt spannende Zeiten. Die neue Energiestrategie regt die Verteiler dazu an, ihre Tätigkeit zu überdenken und nach neuen Geschäftsmöglichkeiten zu suchen. Das Wallis muss sich zusammentun, um seiner Stimme Gehör zu verschaffen und sein Potenzial auszuschöpfen. Die Berufsbildung stellt weiterhin einen grossen Vorteil dar und der Verband führt ein internes Austauschprogramm für seine Lernenden ein. Anlässlich seiner Generalversammlung in Ernen begrüsst der Verband der Walliser Stromverteiler vier neue Komiteemitglieder.

Die zukünftige Energiepolitik der Schweiz braucht leistungsstarke Transportnetze

Der Bundesrat hat im vergangenen Jahr seine Absicht bestätigt, die Schweiz nach und nach aus der Atomenergie zu führen, und mit der Ausarbeitung der Energiestrategie 2050 begonnen. Zwei Elemente skizzieren den Rahmen dieser grossen Reform: zum einen die dank der erneuerbaren Energien immer stärker dezentralisierte Stromproduktion und zum anderen die Notwendigkeit, Programme zur Verbesserung der Energieeffizienz einzuführen.

Diese Strategie kann nur mit leistungsstarken Netzen umgesetzt werden. Angesichts dieser Herausforderungen entwickeln sich die Stromverteiler zu unumgänglichen Akteuren. Die Branche muss diese Gelegenheit ergreifen, die Tätigkeit der Stromverteiler aufwerten und die Bedeutung und den Wert ihres Stromnetzes hervorheben.

Eine gemeinsame überregionale Verteilung im Interesse des Wallis

Im vergangenen Jahr wurden dem Walliser Grossrat eine Motion und eine parlamentarische Initiative vorgelegt, in denen die Gründung einer kantonalen Gesellschaft für die überregionale Stromverteilung, das heisst für die Spannungsniveaus 2 und 3, gefordert wurde.

Der VWSV unterstützt die Ziele dieser beiden Projekte. Ein Grossteil der Mitglieder unseres Verbandes hatte diesen Prozess bereits vorhergesehen und Valgrid und B-Valgrid gegründet. Wir hoffen, dass diese Arbeit vom Parlament anerkannt und respektiert werden wird. Das Komitee erklärt sich bereit, seine technischen Kompetenzen und seine Erfahrung auf diesem Gebiet in den Dienst der politischen Instanzen zu stellen.

Die Einrichtung kantonaler Stromstrassen wird die Effizienz und die Sicherheit des Walliser Hochspannungsnetzes verbessern und für die Walliser Verbraucher einen Vorteil darstellen.

Statistiken 2013

Der Verbrauch im Wallis stieg 2012 leicht an. 2013 verzeichnet man erneut eine Zunahme von 1.3 % (CH: + 0.6 %), um auf 3262 GWh zu gelangen. Mit einer Summe von 44 GWh für die Biomasse, die Windenergie und die Photovoltaik, dessen Volumen sich seit 2012 fast vervierfacht hat, nahmen die erneuerbaren Energiequellen erheblich zu.

«Ich bin ein Walliser», das neue Austauschprogramm des VWSV

Die Berufsbildung sowie auch die Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Sprachgebieten des Kantons zählen zu den erklärten Zielen des Verbandes. Aus diesem Grund hat das Komitee des VWSV ein Austauschprojekt für Lernende ins Leben gerufen, die ihre Ausbildung im Strombereich oder auf einem anderen Gebiet (Handel, Informatik, Logistik usw.) abgeschlossen haben. Sie erhalten die Möglichkeit, ein Praktikum in einem Stromunternehmen des anderen Sprachgebietes zu absolvieren und so ihren Lebenslauf aufzuwerten. Das Sekretariat des VWSV ist für die Verwaltung dieses Austauschprogramms zuständig.

Erneuerung des Verbandskomitees

Damian Zumstein, der neue Direktor der EW Goms AG, ersetzt den bald in Rente gehenden Willy Clausen. Yves-André Bagnoud, Direktionsmitglied von FMV und Leiter der Abteilung Netze, ersetzt Michael Imhof. Philippe Verburgh, Direktor der Geschäftseinheit «Netze» bei Romande Energie SA, folgt auf Yves Zumwald. Samuel Claret, der neue Direktor der Services Industriels de Monthey ersetzt Massimo Rinaldi.